Lexikon der Filmbegriffe

Einige Begriffe aus der Filmproduktion oder Postproduktion können für Personen, die nicht aus der Branche kommen, sehr verwirrend, neu oder unbekannt sein. Darum haben wir ein Lexikon erstellt, welches die Kommunikation vereinfachen soll und im besten Fall Missverständnisse gar nicht erst entstehen lässt.

1

1080p

Die Darstellung in 1080p (1080 Zeilen vertikaler Auflösung) wird in der Produktion als besonders erstrebenswert angesehen, da sich daraus alle anderen HD-Formate (1080i, 720p und weitere) ohne größeren Aufwand und in höchster Qualität erzeugen lassen. 1080p eignet sich also sehr gut als Mastering-Format.

16:9

Ist das Verhältnis von Bildbreite zu Bildhöhe von 16 zu 9. Modernere TV-Systeme wie PALplus oder HDTV unterstützen dieses Format, da das breite Bild dem Sehfeld des Menschen eher entspricht als das fast quadratische 4:3.  

2

25p

Unter 25p versteht man die digitale Produktion mit 25 Vollbildern pro Sekunde. 

2D Effekte

Typoeinblendungen und einfache Logoanimationen, erstellt z.B. in den Programmen AfterEffects oder Motion. 

2k

2k ist ein Begriff zur Charakterisierung der Auflösung in der digitalen Bildbearbeitung. Die 2k entsprechen ca. 2.000 horizontale Pixel. Heute wird unter 2k meistens eine Auflösung von 2.048 x 1.080 Bildpunkten verstanden, im Unterschied etwa zu »Full HD« mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten.

3

3D Tracking

Um zum Beispiel 3D Elemente oder Texteinblendungen in Realfilm integrieren zu können, muss das Filmmaterial dementsprechend aufgearbeitet werden. Hierzu wird die reale Kamerabewegung in einem 3D Programm nachvollzogen und als virtuelle Kamera angelegt.

4

480p

HD-Standard, der mit 480 aktiven vertikalen Zeilen bei progressiver Abtastung arbeitet.

4:2:2

Es existieren verschiedene Formen der Farbunterabtastung, welche die Unterabtastung der Farbsignale als Relation zum Helligkeitssignal beschreiben. Bei 4:2:2 stehen pro vier Y-Werte, zwei vollwertige Farbwerte — zusammengesetzt aus den Farbdifferenzsignalen R-Y und B-Y — zur Verfügung.

4k

4k (ca. 4.000 horizontale Pixel)  gilt als höchste Qualitätsstufe bei der digitalen Filmbearbeitung und wird in Verbindung mit einer Farbtiefe von 10 Bit betrachtet. 

5

5.1 Audio

Dieses Tonsystem bietet im Unterschied zum Stereo-Tonsystem und konventionellen Surround-Systemen fünf separate Audiosignale mit voller Bandbreite: Links, Mitte, Rechts, Links-Hinten, Rechts-Hinten. Zusätzlich gibt es noch einen Subwoofer-Kanal.

7

720p

720p ist HD-Standard, der mit 720 aktiven vertikalen Zeilen bei progressiver Abtastung arbeitet (1280 x 720 Bildpunkte).

A

A-Copy

Die A-Copy ist der finale Film. Die Auflösung und Ausgabe sind auf höchster Qualitätsstufe. Sobald die A-Copy durch den Kunden abgenommen wurde, gilt der Auftrag als abgeschlossen.

Standard Ausgabeeinstellungen A-Copy:

  • FullHD = 1920x1080 Pixel / 2K = 2048x1536 Pixel/ 4K = 4096 × 2304 Pixel
  • 25 Frames / 50 Frames
  • 8-16 Bit Farbtiefe
  • Für Webexport nehmen wir als Standard die Kodierung mp4 mit h264 Codec.
Above the Line - Costs

Koste der kreativ tätigen Personen (Drehbuch, Regie, Komponisten).

Agile Content Produktion

Hochwertige Online-Inhalte auf mehreren Kanälen innerhalb eines Zeitraumes wieder verwerten.

Agile Content Produktion

TEST

Alphakanal

Der Alphakanal ist ein zusätzlicher Kanal, der in Rastergrafiken zusätzlich zu den Farbinformationen auch die Transparenz der Pixel speichert und mit denen sich die Transparenz zwischen Vorder- und Hintergrund eines Bildes regeln lässt. 

Animatic

Ein Animatic oder auch Story Reel genannt, ist ein bewegtes Storyboard. Dieses visualisieren wir mithilfe von 3D Darstellungen, in denen auch Kamerafahrten gezeigt und Dialoge oder Musik eingebunden werden können. Dies dient der Prüfung auf Funktionalität der Einstellungen und zur besseren Abstimmung mit dem Kunden. Durch ein Animatic können die Kosten für den Dreh durch Optimierungen vermindert werden.

Antialiasing

Antialiasing ist die Glättung oder Reduzierung von störenden Bildeffekten, die durch Aliasing entstehen. Hierfür werden Filter und Interpolation eingesetzt.

Auflösung

Je höher die Auflösung eines Systems, Formats oder Geräts ist, um so feinere Details kann es abbilden oder wiedergeben. Die Auflösung wird häufig auch mit dem Schärfeeindruck gleichgesetzt.

Aufnahmeleitung

Unsere Aufnahmeleiter sind in der Pre-Produktionphase für eine optimale Drehplanung verantwortlich und sorgen während der Produktion für einen möglichst reibungslosen Verlauf aller Arbeitsschritte am Set.

Available light

Available light ist eine Art der Lichtgestaltung bei der gänzlich auf Ausleuchtung am Filmset verzichtet wird. Dadurch wird die Beleuchtung ausschließlich durch bereits vorhandene Lichtquellen gestaltet, um die Umgebung weitestgehend authentisch darzustellen, wie bei Dämmerungen oder in schlecht ausgeleuchteten Innenräumen.

AVC/ H.264

AVC/ H.264 ist ein Videocodec (.mp4). Ein Videocodec ist dazu da, ein Video zu komprimieren. 

B

B-Copy

Die B-Copy ist die bearbeitete Version eines Filmprojektes. Es kann mehrere B-Copy Versionen geben. Der Schnitt wird verfeinert, Effekte, Typographie, und Color Grading werden hinzugefügt und Korrekturen von Kundenseite oder Regie werden eingesetzt. Ton, Sound und Musik werden gepegelt und auf das Bild synchronisiert. Das Mastering erfolgt auf der letzten B-Copy Version.

Sobald die B-Copy abgenommen wurde, wird das Filmprojekt finalisiert als A-Copy ausgegeben.

Standard Ausgabeeinstellungen B-Copy:

  • Reduzierte Auflösungsgröße 960x540 Pixel / 1280x720
  • 25 Frames / 50 Frames
  • Zielbitrate: 12-16
  • Als Standard die Kodierung mp4 mit h264 Codec
Beistellungen

Meist handelt es sich beim Film um Sachbestellungen wie: Schnittplatz, Studio Equipment, etc.
Diese werden meistens vom Sender oder der Produktion selbst gegeben.

Best Boy

Der Best Boy ist der erste Lichttechniker. Als Assistent des Oberbeleuchters ist er für organisatorische Aufgaben verantwortlich.

Beta SP

Analoges Videoformat, Auflösung 720 x 576 (PAL)

Bildstabilisierung

Um auch mit einer Kamera, die unerwünschten Bewegungen ausgesetzt ist, verwacklungsfreie Bilder erzeugen zu können, werden Bildstabilisierungssysteme verwendet.

Bitrate

Anzahl der seriell übertragenen Bits pro Sekunde.

Boomoperator

Der Boomoperator ist verantwortlich für die Aufzeichnung eines möglichst direkten Tonsignals.

Branded Content

Ist eine Form der Markenkommunikation, in der redaktionell aufbereitetes Content subtil auf Produkte und Dienstleistungen hinweisen. 

Branded Entertainment

Branded Entertainment ist eine effektive Form der Produktplatzierung.
Das Bewegtbild soll primär das Produkt in Szene setzten. Ihr Produkt wird nicht nur visuell platziert, sondern wird in das Gesamtkonzept und in die Handlung integriert. 

Briefing

Möglichst detaillierter Input des Kunden an die Produktion im Hinblick auf Unternehmenshintergrund, Kommunikationsziele, Zielgruppe, Kosten- und Zeitplan. 

Buyouts

Übertragung der Nutzungs-/ Vertonungs- oder Persönlichkeitsrechte im Bezug auf Darsteller, Musik und Regieleistungen,  zeitlich und räumlich definiert. 

Buzzwords

Schlagwörter, die in einem bestimmten Zeitraum populär sind. 

C

C-Copy

Die C-Copy ist die erste Rohfassung eines Filmprojektes. Der Rawcut (Rohschnitt) ist ohne Detailanpassungen, Effekte, Color Grading oder sonstige Materialbearbeitung. Zur Abgabe der C-Copy wird in der Regel ein Vorschlag zur Farbkorrektur (Color Grading) des Filmmaterial abgegeben. Ton, Sound und Musik sind Layouts und wurden nicht gemastert.

Standard Ausgabeeinstellungen:

  • Reduzierte Auflösungsgröße 960x540 Pixel
  • 25 Frames / 50 Frames
  • Zielbitrate: 5-12
  • Als Standard die Kodierung mp4 mit h264 Codec
Capture

Aufnehmen. Bezeichnet meist das Digitalisieren und Aufzeichnen des von einer externen Videoquelle zugespielten Video- und Audiomaterials auf die Festplatte eines nonlinearen Schnittsystems oder in einen Server.

Case

In unseren Cases geben wir einen Einblick in unsere Arbeit. Ausgewählte Produktionen werden anhand von Problemstellung, Herangehensweise und Produktion vorgestellt.

Casting

Das Casting findet während der Pre-Produktion statt und ist der Prozess der Auswahl von den Darstellern.

CD-Mastering

Erstellen einer Sammlung aller notwendigen Metadaten für das Pressewerk auf einem Master-Band oder einer Redbook-Master-CD.

CG integration in Realfilm

Die Kombination aus realem Filmmaterial mit digital erstellten 3D Elementen die fotorealistisch in den Film integriert werden. Für eine realistische Umsetzung müssen eine Reihe von Produktionsschritten durchgeführt werden, sowohl bei der realen Produktion, als auch in digitaler Form in der Post-Production.

CGI Animation

Computer Generated Imagery Animation ist die digitale Erstellung von 3D Bilder und Filmen. 

Chromakey

Der Chromakey ist ein Videoeffekt, bei dem bestimmte gesättigte Farbtöne aus dem Videobild herausgestanzt werden und durch die entsprechenden Teile eines anderen Videobildes ersetzt werden. Dieser Videoeffekt wird häufig bei Videomaterial mit Blue-/Greenscreen-Hintergrund verwendet, der den blauen bzw. grünen Hintergrund ausstanzt und mit anderem Videomaterial ersetzt.

Chromatische Aberration

Die chromatische Aberration beschreibt einen Abbildungsfehler bei Objektiven, der durch die Wellenlänge des einfallenden Lichtes und seine Brechung abhängig ist. Bei Objektiven, deren Linsen, Gläser und Beschichtungen nicht aufeinander abgestimmt sind, kommt dieser Fehler häufig vor und zeigt sich auf dem Bildmaterial als Farbsaum an Kanten, der den RGB-Kanal minimal verschiebt.

Chrominanz

Die Chrominanz beschreibt die Informationen der Farbanteile eines Videosignals. Dieser Anteil setzt sind zusammen aus dem Farbton und der Sättigung. 

CinemaDNG

CinemaDNG ist ein von Adobe entwickeltes, offenes, freies Format für Video-Rohdaten, welches Video-, Audio- und Metadaten speichert.

Cinemascope

Breitbild-Kinoformat mit dem Seitenverhältnis 1:2,35.

Clip

Einzelne audiovisuelle Sequenzen werden in der Postproduktion häufig als Clips bezeichnet. Oft bezieht sich der Begriff Clip nur auf die grafischen Darstellungen von Bild- und Tonsequenzen in der Timeline. 

Codec

Steht für die Paarung aus Coder und Decoder. Der Coder verschlüsselt Signale nach bestimmten Regeln und der Decoder kann diese kodierten Signale empfangen, verarbeiten und die Verschlüsselung wieder rückgängig machen.  

Color Correction

Das Color Grading (Color Correction) ist die Nachbearbeitung der Farben des Filmmaterials und bestimmt maßgeblich Eindruck und Stimmung auf den Betrachter des Filmes. Hierunter fallen Helligkeit, Kontrast, Stimmung, Jahres und Tageszeit oder zum Beispiel auch Hauttöne.

Color Grading

Das Color Grading ist die Nachbearbeitung der Farben des Filmmaterials und bestimmt maßgeblich Eindruck und Stimmung auf den Betrachter des Filmes. Hierunter fallen Helligkeit, Kontrast, Stimmung, Jahres und Tageszeit oder zum Beispiel auch Hauttöne.

Commercial

Commercial - Werbespot ist ein Instrument was in wenigen Sekunden den Betrachter für sich gewinnen kann und ein Produkt oder eine Dienstleistung bewirbt.

Compact Flash (CF)

Die CompactFlash-Speicherkarte ist ein Speichermedium, das bei verschiedenen Herstellern zum Einsatz kommt. Ursprünglich entsprungen aus dem Fotobereich ermöglichen sie heutzutage das Speichern von Filmmaterial im DSLR-Bereich, bei der Red One und weiteren bandlosen XF-Camcordern. 

Compositing

Das Compositing vereint verschiedene Nachbearbeitungen, Effekte, CGI Animationen in einer fertigen Komposition. Diese Komposition ist die finale Darstellung des Films.

Content

Der Begriff »Content« wird oftmals als Synonym für Inhalt verwendet.  

Content Marketing

Content Marketing ist mehr als nur das Buzzword das Momentan die Marketing-Kollegen, Kreativ- und Digitalagenturen bewegt. Es ist nicht nur eine neue Art der neuen Werbung die ungeliebte PreRoll Video Ads ersetzt. Es ist das Pflichtbewusstsein der kommunizierenden Marken keinen „Bedarf zu wecken“ sondern den „Bedarf der Konsumenten zu decken“ um eine positive „Brand Awareness“ zu schaffen. Im Content Marketing werden Inhalte geschaffen die das proaktve Publikum informieren, beraten oder unterhalten.

Content Produktion

Aufarbeitung von Zielgruppen orientierten und relevanten Inhalt.

Copy-Code

Der Copy-Code ist eine Einblendung auf dem Filmmaterial. Der Code beinhaltet Angaben über Framezahl, Sekunden, Auflösung, Version und Seitenverhältnis, um die Abstimmung von Inhalten zu erleichtern.

Creative Brief

Ist das Briefing von unserem Kunden eingegangen, wird unser Team in einem Creative Brief über den Inhalt und die Zielsetzung der geplanten Produktion informiert und startet die Produktion.

Crew, Stab

Als Filmstab werden alle an einer Filmproduktion beteiligten Personen bezeichnet, die nicht Darsteller, Komparsen oder Stuntmen sind.

Crossmedial

Parallele Kommunikation des selben inhaltlichen und gestalterischen Inhalts über diverse Kanäle. 

Cut

 Der Schnitt ist der Wechsel bzw. Übergang von einer Szene zur nächsten. 

Cutter

Bewertet als Erster unvoreingenommen die gedrehten Bilder und schneidet den Film. 

Cutterassistant

Lädt bei großen Materialmengen die Masterbänder in den Schnittcomputer und assistiert dem Cutter. 

D

Denoise

Oftmals wurde Filmmaterial in dunkler Umgebung aufgenommen, welches dadurch ein Bildrauschen hat. Denoise beschreibt eine Technik dieses Bildrauschen zu reduzieren. Als Stilmittel kann auch bei rauscharmen Bilder "Noise" hinzugefügt werden.

DI

Directors Interpretation. Interpretation des Regisseurs zur Umsetzung des Konzepts oder Storyboards. 

DigiBeta

Digitales Videoformat, Auflösung 720 x 576 (PAL).

Digitalisierung

Umwandlung der Videobänder in Daten im Schnittcomputer.

Disposition

Informiert alle Beteiligten des Drehs was, wann, wo und wie gedreht wird und enthält alle Abläufe, Zeiten und Fahrzeugbelege. 

Dolly

Ein Dolly ist ein Wagen mit dem sich ruckfreie  Kamerafahrten selbst auf unebenen Untergründen realisieren lassen.

DoP

Director of Photographie (Kameramann)

DOP-Director of Photography

Ist der bildgestalterische Kameramann.

Dreharbeiten / Shoot

Die Dreharbeiten stellen die Realisierungsphase einer Filmproduktion dar. Redpinata dreht mit den marktgängigen Kameras je nach Einsatzgebiet wie RED, ARRI oder CANON.

Drehbuch

Ein Drehbuch ist die textliche Vorlage für ein Spot oder ein Film. 

DSLR

Die DSLR-Kamera (engl. digital single lens reflex) ist eine Spiegelreflexkamera mit einem digitalem Aufnahme-Sensor. Die Aufnahmen mit einer DLSR bieten eine qualitativ hochwertiges Ergebnis.

E

Easy Fokus

Scharfstellhilfe bei elektronischen Camcordern und Kameras.

Echtzeit / Realtime

Der Begriff Echtzeit oder Realtime besagt in der Bildtechnik, dass ein Vorgang in seiner normalen Geschwindigkeit abläuft und es keine prozessbedingten Verzögerungen gibt.

EDL/ Schnittliste

Edit Decision List - Schnittliste. Sie ist eine tabellarische Auflistung der Schnittdaten eines Films in Form von Timecode-Werten.

Endabnahme

Finale Verabschiedung des fertigen Filmes.

EQ - Equalizer

Mit dem Equalizer kann die Lautstärke bestimmter Frequenzbereiche gezielt selektiv verstärkt oder abgeschwächt werden.

Expertise

Die Expertise beschreibt unsere Fachkenntnisse und Kernkompetenzen. Anhand unserer Erfahrungen und abgeschlossenen Projekte haben wir uns diese Fähigkeiten angeeignet und bauen diese immer weiter aus.

Exposé

Das Exposé ist ein Grundriss der Geschichte oder Idee. Es beschreibt die darin vorkommenden Hauptfiguren sowie die Handlung oder den Konflikt, um den sich die Geschichte oder der Spot dreht.

F

Fade to Black

Schwarzblende, Abblende: Der Videopegel wird dabei langsam auf Null reduziert, der Bildinhalt in der Endposition ist gleichmäßig schwarz.

Farbbalken

Farbbalken dienen als Referenz für Einstellungen und Pegel im Bildbereich. Der Farbbalken ist beim Camcorder ein wichtiges Hilfsmittel, um Helligkeit und Kontrast des Suchermonitors richtig einzustellen.

Farbraum

Als Farbraum wird der Teilbereich bezeichnet, der abhängig von den definierten Bezugspunkten oder Grenzen aus allen in der Natur vorkommenden Farben definiert wird. Um Bilder möglichst exakt reproduzieren zu können, sind für jeden darzustellenden Bildpunkt Helligkeits- und Farbinformationen aus dem vordefinierten Farbraum nötig. Üblicherweise geschieht das durch die Festlegung von Helligkeitswerten (Luminanz, Y) und Farbdifferenzsignalen (R-Y, B-Y). Im Grafikbereich wird üblicherweise im RGB-Farbraum gearbeitet. 

Farbsättigung

Ein Maß für die Intensität der Farben in einem Videosignal.

Farbtemperatur

Die Farbtemperatur ist eine Temperaturangabe in Kelvin und ist ein Maß für die Farbe des Lichts. Bei Videokameras erfolgt der die Anpassung an die jeweils herrschende Farbtemperatur des Licht durch den Weißabgleich.

Filmfonds

Gesellschaften oder Banken richten einen Fond ein. Fond finanziert mehrere kommerziell erfolgsversprechende Filmprojekte. Anleger zahlen Geld ein und hoffen auf eine hohe Rendite. Der Gewinn beim Verkauf des Films fließt als Rendite an die Einzahler zurück.

Filmförderung

Förderungen decken immer nur einen Teil der benötigten Herstellungskosten.
Man unterscheidet zwischen regionaler und nationaler Filmförderung. Gefördert werden: Stoffentwicklung & Drehbuch, Vorproduktion, Produktion, Postproduktion, Verleih & Vertrieb, Kinoförderung. 

Filmlicht

Filmlicht oder auch Lichtgestaltung bezeichnet die künstlerische Ausleuchtung auf einem Filmset. Bei schlechten Lichtverhältnissen sorgt dieses für ein ansprechendes und technisch einwandfreies Bild. Es dient auch als dramaturgisches Stilmittel und beeinflusst die inhaltliche Wirkung auf den Zuschauer.

Filmmaterial

35mm, Super 16mm, 16mm, meist Negativmaterial, z.B. von Kodak oder Fuji. 

Foto to Animation

Bei dieser Technik wird ein Foto in den räumlichen Ebenen aufgeteilt und zerschnitten. Durch eine Kamerafahrt in das Foto, werden dadurch Vordergrund und Hintergrund als räumlich (3D) wahrgenommen. So können Bilder spannend aufbereitet und animiert werden.

Frame

Frame bezeichnet in der Videotechnik einzelne Vollbilder.

Freeze

Bezeichnet in der Videotechnik Standbilder, also »eingefrorene« Bilder aus einer Videosequenz.  

Full HD

Marketingbegriff, der sich für das HD-Raster von 1.920 x 1.080 Bildpunkten etabliert hat. 

FX

Sammelbegriff für Bildmanipulationen (Effekte) wie zum Beispiel: Blenden, Wipes, Stanzeffekte, 3D-Bildmanipulationen, Farbveränderungen etc.

G

GEMA

Gesellschaft für musikalische Auftragsrechte. Die GEMA schützt Musik, Ton und Arrangements und deckt das Abspielen, Vervielfältigen und Nutzen. Die Komponisten treten die Nutzungsrechte an die GEMA ab. 

Generationsverlust

Als Generationsverlust bezeichnet man die Qualitätsverschlechterung, die bei Kopiervorgängen eintritt.

Grading

Auch Farbkorrektur, Veränderung der Farbinformation zur Bestimmung des endgültigen Filmlooks, siehe Onelight/ Bestlight Telecine. 

Greenscreen

Die Aufnahmen vor Greenscreen (Bluescreen) ermöglicht das nachträgliche Freistellen des aufgenommenen Objektes ohne den grünen Hintergrund. Dieser kann dann durch einen anderen Hintergrund ersetzt werden. Dadurch kann viel Budget in der Produktion gesparrt werden.

GUI

Graphical User Interface - Bildschirmoberfläche/ grafische Benutzerschnittstelle, über die der Anwender einen Computer oder andere Geräte bedient.

H

HD

HighDefinition Videomaterial, welches im Vergleich zu PAL größere Farb-, Blenden- und Kontrastumfänge bietet, Auflösung 1920 x 1080. 

HD ready

»HD ready« ist ein Label, dass HD-fähige Geräte kennzeichnet. Damit ein Gerät das »HD-Ready«-Label erhält, sollten bestimmte Grundanforderungen erfüllt sein.

Das sind die EICTA-Vorgaben für das HD-Ready-Label:

  • Bildseitenverhältnis 16:9 und native Auflösung von mindestens 720 Zeilen 
  • mindestens ein analoger YUV-Eingang sowie einen digitalen DVI- oder HDMI-Eingang.  
  • Verarbeitung über beide Eingänge von sowohl 720p- wie auch 1080i-Signale 
HDMI

High Definition Multimedia Interface (HDMI) ist eine volldigitale Schnittstelle, über die mittels eines Kabels sowohl digitale Video- wie auch Audiodaten übertragen werden können.

Hi-Res

Hi-Res steht im Gegensatz zu Low-Res und bezeichnet zwei Qualitätsstufen des gleichen Bildmaterials.

  • hohe Auflösung (Hi-Res)
  • niedrigere Auflösung (Low-Res)

 

Histogramm

Histogramme dienen der grafischen Darstellung der Farb- oder Helligkeitsverteilung. Es stellt in einem Balkendiagramm dar, wie häufig die einzelnen Grau- oder Farbwerte in einem Bild vorkommen.

I

Imagefilm

Imagefilme sind ein sehr effektives Marketinginstrument, um sich von Mitbewerbern abzuheben und Ihre Zielgruppe direkt anzusprechen. In wenigen Minuten werden rationale Mehrwerte Ihres Unternehmens, Produktes oder Dienstleistung kommuniziert und Ihre Zielgruppe emotional erreicht.

Industrial standard

Erklärungsbedürftige Produktionsverfahren und Arbeitsschritte lassen sich durch unser Produkt Industrial Standard einfach und schnell kommunizieren und dienen der Kundenakquise, zur Präsentation an einem Messestand oder auch eingebettet auf Ihrer Homepage als Kommunikationsmittel. Mit dieser Form der Visualisierung zeigen wir in einem Industriefilm die wichtigsten Themen und Bereiche Ihres Industrieunternehmens.

Interaktives Livestreaming

User einer Community nehmen aktiv auf den bereitgestellten Content im Livestream Einfluss. 

Interlace

Bildsignale, die im Zeilensprungverfahren arbeiten. z. B.  PAL und NTSC, aber auch das HD-Format 1080i.

Interpolation

Auf der Basis von bekannten Werten wird ein neuer Zwischenwert errechnet.

J

JPEG

Joint Photographic Experts Group (JPEG) bezeichnet einen Standard für die Kompression von digitalen Einzelbildern. 

K

Kameraassistent

Der Kameraassistent ist für sämtliche für die Bildaufnahme relevanten Arbeiten verantwortlich, die den DOP entlasten können. So wird gewährleistet, dass sich dieser zu 100% auf die Bildkomposition konzentrieren kann und optimale Bilder einfängt. 

Keyframe

Keyframes sind Einzelbilder, die der Anwender als Start-, Wende- oder Endpunkt eines Effekts definiert. Ein Effekt muss mindestens durch einen Keyframe zum Anfang und zum Ende definiert werden. Soll ein Effekt nicht gleichmäßig oder gemäß des Herstellers festgelegten Kurve verlaufen, so müssen innerhalb der Sequenz weitere Keyframes eingebaut werden, die den Ablauf vorgeben. Der Effektablauf zwischen den Keyframes wird dann automatisch berechnet (Interpolation).

Keying

Beim Keying werden zwei Videobilder zu einem neuen Bild kombiniert, in dem ein bestimmter Teil eines Videobildes dem anderen Videobild überlagert wird. Mit dem jeweils verwendeten Key definiert der Anwender, welche Teile des einen Bilds in welcher Form dem anderen Bild überlagert werden sollen.

Kompression

Beim Digitalisieren von Video- und Filmmaterial entstehen große Datenmengen. Damit sich diese mit der üblichen Computertechnik weiterverarbeiten lassen, wird die Datenmenge mittels Kompression reduziert. z.B.: MPEG, JPEG, M-JPEG, DV.

Kontrastumfang

Als Kontrastumfang wird die Spanne zwischen dem hellsten und dunkelsten Punkt innerhalb eines Bildes bezeichnet.

Koproduktion/Co-Production

Zusammenschluss zweier Produktionsfirmen, die sich sowohl die Organisation als auch die finanzielle Beteiligung am Film teilen. 

Körperstativ

Stative, bei denen die Kamera mit dem Körper des Kameramannes verbunden wird. Meist werden damit solche Systeme in Verbindung gesetzt, die auch gleichzeitig eine Kamerastabilisierungsfunktion bieten.

Korrekturphase

Ausgehend von der C-Copy und B-Copy werden durch die Korrekturphasen Änderungswünsche unserer Kunden umgesetzt und die finale A-Copy in enger Kommunikation mit unseren Kunden entwickelt.

Kunstlicht

Das Kunstlicht wird durch künstliche Lichtquellen erzeugt. Es gibt verschieden editierbare Temperaturwerte des Lichtes, sodass kalte (Leuchtstoffröhre) oder warme (Kerzenlicht) Töne gesetzt werden können. Im Gegenzug zum Kunstlicht steht das Tageslicht.

L

Layoutfilm

Zusammenschnitt vorhandener Sequenzen, um das Konzept visuell zu unterlegen. 

Layoutmusik

Musik im Rohschnittdes Films, um die geplante Umsetzung zu veranschaulichen.

Layoutsprache

z.B. vom Regisseur im Schneideraumauf dem Rohschnitt gesprochener Sprechtext, um Umfang und Timing beurteilen zu können. 

Letterbox

Die Letterbox wird in der Bildverarbeitung und Videotechnik verwendet, um Breitbildformate wie etwa Cinemascope-Formate auch auf 4:3-TV-Bildschirmen darstellen zu können. Dabei werden am oberen und unteren Bildrand schwarze Balken eingeblendet, die unterschiedlich breit ausfallen, je nachdem, welches Breitbildformat auf dem TV-Bildschirm dargestellt wird.

Limiter

Im Soundbereich ist es der Pegelbegrenzer.

Live Streaming

Live-Streaming ist eine Übertragung die ein Media-Angebot in Echtzeit Online bereitstellt.

Live Streaming

Bezeichnet eine Echtzeitübertragung von Video- und Audiodaten über ein Netzwerk.

Live2stream

Redpinata Live2Stream (live-to-stream) ist eine mobile und flexible Filmproduktion die Stimmungen, Höhepunkte, Interviews und die Location in hochwertigen und ästhetischen Bildern festhält und unmittelbar im Internet veröffentlicht.

Lizenzvereinbarungen

Hier werden die Nutzungsrechte im Deatail festgelegt. Die Lizenz gibt die Erlaubnis für Dritte, zum Beispiel Werbematerial, nach vorgegebenen Bedingungen, zu nutzen.

Location

Drehort/Originalmotiv, an dem gedreht wird. 

Log line

Die Log line ist ein kurzer Text mit werbender Funktion, die ein Filmprojekt beschreibt.

M

Making Of

Projekte, Filme, Musikvideos oder Events aller Art können durch ein Making Of dokumentiert werden. Sie haben einen hohen Informations- und Unterhaltungsgehalt und ihre Zielgruppe bekommt exklusive Hintergrundinformationen. 

MarkUp
Die vom VDW/GWA beschlossenen und üblichen 26,5% MarkUp setzten sich zusammen aus 15% Handlungskosten auf die Gesamtfremdkosten und 10% Gewinn auf die entstehenden Gesamtsumme. 
Maske

Die Maske ist als Visagistin dafür verantwortlich die Darsteller zu stylen - egal ob Make-Up oder Frisur.

Master

Master oder Masterband wird beim Videoschnitt das Band genannt, auf das der endgültige Film geschnitten wird. Als Master wird auch die Endfassung eines geschnittenen Films bezeichnet.

Mastering

Digitale Fertigstellung des Films auf Bild- und Tonebene.

Matte Painting / Set-Extension

Bei dem Matte Painting wird das aufgenommene Material (z.B. Greenscreen) digital erweitert, meist durch Bilder, CGI oder weiteres Filmmaterial. So kann beim Dreh Aufwand und Geld gespart werden.

Metadaten

Metadaten sind Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten, aber nicht diese Daten selbst.

Moods

Bilder, z.B. aus Bildarchiven, um z.B. Casting- und Locationbeschreibungen zu veranschaulichen. 

Motion Control System

Ein Motion-Control-System ist die automatisch gesteuerte Aufnahme einer Kamerafahrt, die beliebig oft wiederholt werden kann. So können beispielsweise in einer Kamerafahrt ein und der selbe Darsteller mit unterschiedlichen Bewegungsabläufen mehrmals zu sehen sein. Die hintereinander aufgenommenen Kamerafahrten werden später in der Post-Produktion über einander gelegt, um diesen Effekt zu erzielen. 

Motiongraphics

Motiongraphics ist die Kombination aus Design, Film, Effekten und 3D verschmilzt zu einer neuen Komposition, die dem Betrachter ungesehene Bildwelten zeigen kann. Motiongraphics ist die kreative Ergänzung Ihres Films.

MOV

Von Apple definiertes Dateiformat für Bewegtbildsequenzen.

Multi-Tracking

Überwiegend bei Compositing-Systemen findet sich die Funktion Multi-Tracking. Damit ist es möglich, innerhalb einer Videoszene Objekte durch die Definition von mehreren markanten Eckpunkten, Kanten oder Übergängen zu markieren und die Bewegungen des Objekts über die gesamte Szene hinweg verfolgen zu lassen. Der Tracker analysiert und erfaßt die Bewegungen und ermöglicht es, diese Bewegungsverläufe auch anderen Objekten zuzuweisen. 

Musik

Wird auf den fertigen Rohschnitt komponiert.

N

Nutzungsrechte

Die Nutzungsrechte sind vertraglich festgelegte Vereinbarungen zu der Nutzung von der erbrachten Dienstleistung für beide Parteien. Hierbei handelt es sich um räumliche/zeitliche Beschränkungen, sowie Vereinbarungen zu der Art der Nutzung.

Nutzungszeitraum

Über die Nutzungsrechte wird auch der Nutzungszeitraum festgelegt. Dieser besagt wie lange ein Werbematerial genutzt werden darf.

O

Oberbeleuchter

Der Oberbeleuchter setzt während der Filmproduktion das Licht und ist in enger Zusammenarbeit mit dem Kameramann für die Lichtgestaltung und künstlerische Umsetzung des Konzeptes verantwortlich.

Offlineschnitt

Rohschnitt des Mateialsin geriner Auflösung. 

Onelight/Bestlight Telecine

Auch Abtastung genannt. Überspielung von Filmmaterial auf Video in PAL (TV Standard) oder in 2k bzw. 4k (hochauflösend). Werden vor dem Schnitt alle Einstellungen mit derselben Lichtbestimmung abgetastet, spricht man von Onleight oder Bestlight. Nach der Rohschnittabnahme werden die im Schnitt verwendeten Einstellungen, also die Selected Takes, abgetastet und dabei farbkorrigiert (gegradet). 

Online

Nachschnitt der ausgewählten Einstellungen und Einfügen der Effekte und Digitalen Compostings. 

Online Commercial

Online Commercial sind für das Internet zugeschnittene Werbespots. Diese können auf Videoplattformen, Bloggs oder auf der eigenen Internetpräsenz veröffentlicht werden. Wir passen das Format und Konzept Ihren individuellen Bedürfnissen sowie Wünschen an.

Originalmaterial

Belichtetes Filmmaterial, wenn auf Film gedreht wurde. 

P

Packshot

In der Werbung werden die Einstellungen als Packshot bezeichnet, die das jeweilige Produkt im Fokus haben und groß zeigen.

PAL

Phase Alternating Line (PAL) ist die in Europa vorherrschende Fernsehnorm. PAL arbeitet mit einer Frequenz von 50 Hertz, das entspricht 25 Vollbildern beziehungsweise 50 Halbbildern und mit 625 Zeilen. 

Pixel

Pixel bezeichnet die kleinste Einheit innerhalb eines gerasterten Bildes.

POI

Point of Information - Sammelbegriff für bildgestützte Informationssysteme.

POS

Im Einzelhandel werden bildgestütze Werbe- oder Informationssysteme zur Kommunikation eingesetzt. In diesem Zusammenhang spricht man von Kommunikationsmaßnahmen am Point of Sale. 

Post-Production

Die Post-Production vereint viele verschiedene Prozesse der Nachbearbeitung produzierten Filmmaterials. Unsere Post-Unit erstellt in erster Linie einen Rough-Cut, an dem Auftraggeber und Projektleiter den ersten Eindruck abstimmen können. In weiterführenden Schritten werden unterschiedliche Bearbeitungen vorgenommen wie Farbkorrekturen, Visual Effects oder 3D Animations, die im Compositing  zusammenfließen und das finale Bild darstellen. 

Postproduction

Nachbearbeitung des Filmmaterials nach dem Dreh. 

POV

Point of View beschreibt in der Filmgestaltung die Aufnahmen aus Sicht des Protagonisten.

PPM

Pre Production Meeting. Im PPM werden vor Drehbeginn alle wichtigen, den Film betreffenden Fragen, mit den entsprechenden Entscheidern geklärt. 

PPM / Pre Production Meeting

Die Vorproduktionsphase wird mit dem Pre-Production-Meeting abgeschlossen. Hierbei trifft sich die involvierte Agentur, Kunde und Redpinata ein letztes Mal vor dem Drehbeginn, um alle Details vom Kunden abnehmen zu lassen.

PPM- Bericht

Hält alle Entscheidungen den PPMs fest.

PR

Public Relations ist Journalismus und strategisches Management und behandelt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Pre-Production

Die Pre-Production beinhaltet alle relevanten organisatorischen und technischen Anforderungen. Unsere Pre-Unit steht Ihnen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung und plant eine reibungslose Produktion ganz in Ihrem Sinne.

Primes

Bezeichnet Festbrennweiten. Diese Objektive haben eine höhere Abbildungsqualität als ein Zoom und erlauben eine höhere maximale Auflösung. 

Production

Die Produktion ist das eigentliche Herzstück jedes Films, hier erwacht das Konzept zum Leben.  In der Produktion wird anhand des Drehbuchs oder Scripts das Konzept realisiert. Unsere Pro-Unit arbeitet mit leistungsstarkem Equipment, das auf den jeweiligen Einsatz angepasst ist. Redpinata stellt die wichtigsten Positionen einer professionellen Produktion wie Regie, Creative Director, Kameramann und Aufnahmeleiter aus eigenem Haus. In Zusammenarbeit mit anderen Produktionsagenturen und Freelancern besetzten wir zusätzlich benötigte Positionen am Set. Durch die interne Kernkompetenz können wir unseren Anspruch garantieren und kosteneffizient Leistungen aufstocken.

Produktionsmappe

Wir erstellen für Sie oder Ihren Kunden eine Produktionsmappe, die alle notwendigen Informationen zu einer Filmproduktion erhalten. Es werden Team, Equipment, Zeitplan, Orte und Kalkulationen festgehalten.

Produzent

Der Filmproduzent verwaltet und steuert den gesamten Produktionsprozess. Er ist in allen Phasen verantwortlich für den technischen und den wirtschaftlichen Erfolg. Unser Produzent steht Ihnen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

Publicity

Gratiswerbung für Filme durch Verbreitung von Artikeln u.a. über Prominente. 

R

Rauschen

Unregelmäßige Pegelschwankungen geringer Größenordnung. Alle analogen Videosignale enthalten Rauschanteile. Im Idealfall darf der Rauschpegel nicht mehr als ein LSB (Least Significant Bit) des digitalen Dynamikbereichs belegen. Rein digital erzeugte Signale enthalten keinerlei Rauschen.

RAW

RAW-Daten sind die komplett ungefilterten Daten, um daraus Bilder entstehen zu lassen, müssen diese Daten "digital Entwickelt" werden.

Re-Brief

Der Informationsabgleich zwischen Kunden und Produktionsfirma nach dem Briefing wird Rebriefing genannt und stellt sicher, dass keine Fragen offen bleiben oder Informationen fehlinterpretiert wurden.

Realtime

Echtzeit.

Recruiting Video

Wir kommunizieren authentische Informationen über den Arbeitsalltag Ihrer Mitarbeiter und Wissenswertes über Ihr Unternehmen. Durch die Identifikation mit Ihrem Unternehmen finden Sie genau die Mitarbeiter, die zu Ihrer Firmenphilosophie und Ihrem Team passt. Verwendet können Recruiting-Videos auf Karriereseiten, Firmenhomepages oder auch Youtube.

Regie

Der Regisseur ist die künstlerische Leitung einer Filmproduktion. Dies umfasst die Werkdeutung, Kontrolle der Inszenierung, Leitung der Dreharbeiten und die Zusammenarbeit der Post-Produktionsschritte bis zum fertigen Film.

Regionaleffekt

Mehrere Bundesländer haben eine eigene Förderung ist unterschiedlich hohem Budget. Das Geld der Förderung muss in dem Bundesland ausgegeben, das die Förderung stellt. Beispiel: In NRW ist es das 1,5 fache.

Rendering

Rendering bezeichnet das Berechnen und Speichern von Filmdaten aus Bearbeitungsprogrammen zur finalen Ausgabe. Ein Rendering können 3D Animation zur Weiterverarbeitung sein, sowie auch geschnittenes oder bearbeitetes Filmmaterial. Für das finale Rendering des hochwertigen Bewegtbildmaterials wird sehr viel CPU Kapazität benötigt um die Renderzeit im Rahmen zu halten.

Retusche

Die Retusche ist eine digital Nachbearbeitung, die in abgedrehtem Filmmaterial Elemente/Gegenstände/Personen entfernt oder verändert.

Road2web

Redpinata Road2Web (road-to-web) ist eine mobile Filmproduktion vor Ort, die innerhalb von 12 Stunden ein Video produzieren und veröffentlichen kann.

Rohschnittabnahme

Verabschiedung des Schnitts vor dem Onlinemastering. 

Rotoscoping

Das Rotoscoping ist eine Bild für Bild Nachbearbeitung, bei der Masken um Elemente im Film gezogen werden, um sie freizustellen oder anders wieder zusammenzusetzten.

S

Sättigung

Die Sättigung beschreibt die Farbintensität eines Bildes.

Schärfentiefe

Innerhalb eines Schärfentiefe-Bereichs werden Objekte scharf dargestellt. Außerhalb dieses Bereichs, das heißt entweder zu nah oder zu weit entfernt von der Linse sind Objekte unscharf.

Schnitt

Im Schnitt wird nach Konzept und Storyboard das abgedrehte Filmmaterial zusammengesetzt. Der Rough-Cut ist die erste rohe Version, die nach Abstimmung mit Regie und Kunden mit dem Feinschnitt finalisiert wird.

Schnittplatz

Digitales Schnittsystem, z.B. AVID oder Final Cut Pro. 

Schulter-Rig

Ein Schulterrig ist eine Erweiterung der Kamera, die es dem DOP ermöglicht verschiedene Zubehörteile anzubauen und die Last des Gewichts auf den Schulter verteilt. So kann die Kameraführung opimiert werden und trotz großem Gewichtes ein ruhiges Bild festgehalten werden.

SD

Standard Definition: Videoauflösungen 720x576 (PAL) beziehungsweise 720x480 Pixel (NTSC). Im Gegensatz hierzu stehen höhere Auflösungen von 1280x720 oder sogar 1920x1080 Pixel (HD.

Seitenverhältnis

Beschreibt das Verhältnis von Höhe zu Breite von Bildern. Die gängigen Bildseitenverhättnisse in der Videotechnik sind 4:3 und 16:9.

Sekundäre Farbkorrektur

Mit Hilfe der sekundären Farbkorrektur können einzelne Bildelemente in ihrer Farbe verändert werden.

Selected Takes Telecine

Siehe Online/BestLight Telecine.

Set

Komplett ausgestattetes Motiv on Location oder im Studio.

Setup-Log

Kamerawerte werden während der Produktion im Index-Bereich gespeichert und können beim Abspielen aufgerufen werden. So lassen sich Werte zu Blende, Verstärkung, Gamma, Weißabgleichswert, Schwarzwert und andere ermitteln.

SFX (Special Effects)

Special Effects sind am Set erzeugte Spezialeffekte. Zum Beispiel Explosionen (Pyrotechnik), Schnee (Wettererzeugung), oder Blut (Waffentechnik, Effektglas) etc.

Showreel

Ein Showreel fasst mehrere Referenzvideos in einem zusammen und verschafft somit die Möglichkeit, dem Betrachter in kurzer Zeit einen Überblick über Fähigkeiten eines Unternehmens und bereits abgeschlossene Projekte zu erhalten.

Sky Replacement

Beim Sky Replacement wird, wie der Name schon sagt, der Himmel ersetzt. Die Technik reicht von dem einfachen umfärben (z.B. Tag zu Nachthimmel), bis hin zu kompletter Veränderung des aufgenommenen Himmels (Blauer Himmel zu bewölkter Sturmhimmel) führen.

Slowmotion

Um Bewegungsabläufe oder Prozesse verlangsamt darzustellen, werden bei der Aufnahme erhöhte Bildfrequenzen genutzt. Diese Aufnahmen werden im Film auf normaler Geschwindigkeit wiedergegeben. Es handelt sich hierbei also um eine Wiedergabe in Zeitlupe.

Social Media

Digitale Medien und Technologien, die den Austausch und die Vernetzung von Nutzern ermöglichen.

Sounddesign

Sounddesign ist der „Look“ des Films zum Hören, die Rhythmik, Dynamik, Klangfarbe des Films. Die kreative Arbeit mit Klängen, Geräuschen und Musik. 

Spezialpersonal

z.B. Helicopterpiloten, Stuntman oder Trailfahrer. 

Sprache

Aufnahme von Offsprecher-Text oder Synchronisation. 

Stabilisierung / Deshake

Eine Stabilisierung wird bei Filmmaterial angewandt, welche durch eine unruhige Kameraführung verwackelt ist. Durch die Bearbeitung im nachhinein, kann das Filmmaterial wieder beruhigt, "entwackelt" werden. Die Stabiliseirung kann sich negativ auf Bildqualität und -ausschnitt auswirken.

Stativ

Ein Stativ eine eine stabile Konstruktion die das Aufstellen von Kameras, Leuchten oder Mikrofone ermöglicht.

Steadycam

Die Steadicam ist ein Halterungssysthem welches dem Kameramann ermöglicht ruhige Kameraeinstellungen ohne Wackler zu realisieren. Es wird auch Schwebestativ genannt und ist besonders gut geeignet für Aufnahmen mit bewegter Kamera, da es Laufbewegungen ausgleicht, den Kameramann entlastet und sehr flexibel macht.

Stock Footage

Stock Footage ist Filmmaterial, dass  nicht speziell für ein Projekt produziert wurde. Material von Bildarchiven wird bei Produktionen zugekauft und in das eigene Filmmaterial eingeschnitten.

Storyboard

Ein Storyboard ist die Visualisierung eines Drehbuchs, Konzeptes, Scriptes oder einer Idee. Die Darstellung kann skizzenhaft auf Papier entstehen oder als aufwendigere Reinzeichnung digital erfolgen.

Studio

z.B. für Dreh vor Green- oder Blusescreen für digitale Effekte, Kulissenbau, um aufwendige oder real nicht verfügbare Locations zu ersetzen oder um wetter- und lichtunabhängig zu sein.

Studioaufnahmen

Studioaufnahmen sind Dreharbeiten in Studios. Der Vorteil solcher Produktionen liegt in den optimalen Bedingungen, da keine externen Einflüsse wie Wetter oder Licht einwirken. Für Darsteller, Team und Kunde eine angenehme Produktion. Hier arbeiten wir vorranging in Kooperation mit Studio Hamburg zusammen.

Stylist

Kostümbildner

Synopse

Die Synopse beschreibt den Kern der Filmidee in möglichst wenigen Sätzen. Im besten Fall lässt sich daraus bereits ein großes Zuschauerinteresse ableiten.

Synopse / Synopsis

Die Synopse ist ein komprimierter Überblick über den Inhalt eines Filmprojektes.

Szenenbildner

Plant und setzt die Einrichtung des Sets um. 

T

Tageslicht

Tageslicht ist das durch die Sonne erzeugte Licht und deren Reflexionen in der Umgebung. Je nach Stand der Sonne ist die Temperatur von Tageslicht eher wärmer oder kälter. Im Gegenzug zum Tageslicht steht das Kunstlicht.

Teleprompter

Um Texte für Darsteller und Moderatoren anzuzeigen, die direkt in die Kamera gucken wird ein Teleprompter eingesetzt. Mit Hilfe eines teildurchlässigen Spiegels und einem Display, können Texte abgelesen werden, während die Kamera das Gesicht filmt. 

Tilt und Shift Objektiv

Es ist ein Spezielobjektiv, welches das Verschieben und das Schwenken des Linsensysthems gegenüber der Filmebene ermöglicht. Häufig wird dieses Objektiv verwendet, um eine Stadt von oben wie ein Miniaturwunderland erscheinen zu lassen.

Timecode

Der Timecode ordnet jedem Vollbild eines Films eine Zeitangabe zu und wird zusammen mit Videobild aufgezeichnet. So können Abstimmungen mit unseren Kunden einfacher und schneller kommuniziert werden.

Timeline

Die Timline ist ein Element des Schnittsysthems. Auf einer Zeitachse werden einzelne Bild- sowie Tonelemente der Timeline zugeordnet und ergeben so den Gesamtfilm.

Titel-Animation / Text-Animation

Titel-Animationen ist ein weites Feld, welches bei einfachen Texteinblendungen beginnt, aber auch ein gesamten Vorspann eines Filmes einschließt. 

Titelsequence

Die Titelsequence ist die gesamte Produktion eines Filmvorspanns. Das reicht von dem Einblenden der Titel bis hin zur Konzeption und Umsetzung eines Filmbeginns (die bekanntesten sind wohl die James Bond Titels).

Tracking

Im Animations- und Compositing-Bereich versteht man unter Tracking das Ermitteln von Bewegungspfaden. Objekte und ihre Bewegungen werden im Bild verfolgt. Dadurch werden Daten gewonnen, die Informationen über den Bewegungsablauf enthalten und dienen für weitere Schritte der Postproduktion.

Transition

Deutsch: Übergang, Blende. Beschreibt den Übergang von einem Bild in das Nächste.

Treatment

Das Treatment ist eine genauer aufgeschlüsselte Beschreibung einer Idee oder eines Drehbuchs. Es kann zusätzlich einen Stil, visuelle Aspekte oder eine weitergehende Intension beschreiben.

U

UHD (4k)

Ultra High Definition Television (UHDTV oder Ultra HDTV) und Ultra High Definition Video (UHDV) bezeichnen ein digitales Videoformat, welches zwei Bildauflösungen (4K und 8K) umfasst.

V

VDW/GWA Schema

Festgelegter Kalkulationsstandard des VDW (Verband der Werbefilmproduzenten) und des GWA (Gesamtverband der Werbeagenturen) 

Vektorbasiert

Effekte und Grafiken die nicht in Pixeln abgespeichert werden, sondern auf geometrischen Funktionen beruhen werden als vektorbasierte Daten bezeichnet.

Versicherungen

z.B. Haftplicht, Technik, Personenausfall, Requisiten, Drehort. 

VFX (Visual Effects)

Die Visual Effects sind digital erzeugte Effekte, die in der Post-Produktion Filmmaterial hinzugefügt werden (Compositing). Dazu gehören CGI Effects (Animation, Shader Writing, Texturing, Lighting, Rendering), Greenscreen Keying oder Titel-Animationen.

VFX Supervisor

Der VFX Supervisor ist verantwortlich für die Realisierung der visuellen Effekte während der Dreharbeiten und in der Post-Produktion. Er hat das notwendige Hintergrundwissen zur effektiven Umsetzung der Effekte und arbeitet eng mit den Vorstellungen des Regisseurs und/oder Produzenten zusammen.

Video Content Produktion

Redaktionell aufgearbeiteter Inhalt von Videos, der die Zielgruppe anspricht und bindet. 

Viral

Unter dem Begriff "Viral" verbirgt sich eine Verbereitungsform vom Informationen und Medien. Gefällt dem Internet-User zum Beispiel ein Webvideo, verschickt er dies an seine Freunde oder postet den Link. Seine Freunde und Bekannte tun ihm es gleich - so verbereitet sich das Medium durch Empfehlungen wie von selbst. 

W

Weißabgleich

Elektronische Kameras müssen auf die jeweils herrschende Farbtemperatur abgestimmt werden. Durch den Weißabgleich können farbrichtige Bilder garantiert werden.


X

XLR

XLR Kabel sind mehrpolige, stabile Steckverbindungen.

XML

Extensible Mark-up Language ist ein Standard zur Erstellung von strukturierten Dokumenten im World Wide Web.